Zapier oder eigene Workflows?
Zapier ist schnell eingerichtet und rechnet je Aufgabe ab. Eigene Workflows kosten einmalig mehr und danach den Server. Diese Seite rechnet ein benanntes Szenario durch und nennt die tatsächlichen Laufzeitgrenzen.
Kurz gesagt
Auf den veröffentlichten Einstiegsstufen gewinnt Zapier klar. Ab 19,99 USD im Monat schlägt kein Eigenbau diese Rechnung, und wir würden auch keinen empfehlen. Eigene Workflows werden erst interessant, wenn das Task-Volumen die Rechnung dominiert, Schritte länger laufen, als der Plan zulässt, oder die Logik sich nicht in eine Zap-Kette pressen lässt. Das früher hier verwendete Argument, Zapier habe ein hartes 30-Sekunden-Limit, stimmt so nicht mehr: bezahlte Pläne können eine verlängerte Laufzeit wählen.
Für diese Seite gibt es bewusst keine Dreijahressumme. Zapier veröffentlicht Einstiegspreise ab 19,99 USD im Monat für Professional und 69 USD für Team, jeweils auf der untersten Task-Stufe. Darüber staffelt sich der Preis nach gebuchtem Task-Volumen, das der Anbieter nicht in einer offenen Liste führt. Eine Summe ohne dein Volumen wäre eine Erfindung. Auf den Einstiegsstufen ist Zapier klar günstiger als jeder Eigenbau.
Was sich sonst unterscheidet
| Kriterium | Zapier | FW Delta |
|---|---|---|
| Abrechnung | je ausgeführter Aufgabe, in Stufen | keine Abrechnung je Aufgabe durch uns |
| Laufzeit je Schritt | 30 Sekunden auf Professional und Team, 2 Minuten auf Enterprise, verlängerbar auf bis zu 8 Minuten gegen Tasks | Laufzeit richtet sich nach dem Server, auf dem es läuft |
| Volumenstopp | Nutzung stoppt beim Dreifachen des gebuchten Kontingents bis zum nächsten Zyklus | kein Stopp durch eine Abrechnungsstufe |
| Einrichtung | sehr schnell, ohne Entwicklung | Projekt mit Analyse, Bau und Test |
| Integrationen | sehr viele fertige Verbindungen | die gebauten Verbindungen, weitere kosten Aufwand |
| Fehlerbehandlung | Wiederholungen und Protokoll in der Oberfläche | frei definierbar, muss aber gebaut werden |
| Betrieb | vom Anbieter betrieben | eure Infrastruktur oder ein Wartungsvertrag |
| Ausstieg | Abo endet, Automatisierung endet | Code und Konfiguration bleiben |
Bei Zapier bleiben, wenn
- es um wenige, gut abgedeckte Standardverbindungen geht
- das Task-Volumen niedrig und planbar ist
- niemand im Haus Workflows betreuen kann
- Geschwindigkeit wichtiger ist als Kontrolle
- die Automatisierung nicht geschäftskritisch ist
Eigene Workflows lohnen sich, wenn
- das Task-Volumen die Rechnung dominiert
- Schritte länger laufen, als der Plan zulässt
- die Logik verzweigt, Zustände hält oder Daten transformiert
- Zugangsdaten und Ausführungsdaten im Haus bleiben sollen
- die Automatisierung geschäftskritisch ist und dokumentiert sein muss
Belegte Angaben
Zapier weist Einstiegspreise von 19,99 US-Dollar im Monat für Professional und 69 US-Dollar im Monat für Team aus, jeweils bei jährlicher Zahlung und in der niedrigsten Task-Stufe. Darüber skaliert der Preis mit dem gebuchten Task-Volumen, eine Dreijahressumme lässt sich deshalb ohne konkretes Volumen nicht angeben.
Stand 2026-08-10 · Quelle
Code-Schritte in Zapier enthalten eine Sekunde Laufzeit im kostenlosen Tarif, 30 Sekunden bei Professional und Team und zwei Minuten bei Enterprise. Bezahlte Tarife können auf 1, 2, 4, 6 oder 8 Minuten je Schritt verlängern, abgerechnet in Blöcken von 30 Sekunden, die je einen Task verbrauchen.
Stand 2026-08-10 · Quelle
Zapier stoppt die Ausführung, sobald das Dreifache des gebuchten Task-Volumens erreicht ist, bis zum nächsten Abrechnungszeitraum.
Stand 2026-08-10 · Quelle
FAQ
Hat Zapier nicht ein hartes 30-Sekunden-Limit?
Nicht mehr pauschal. Code-Schritte enthalten 30 Sekunden Laufzeit auf Professional und Team und 2 Minuten auf Enterprise. Bezahlte Pläne können eine verlängerte Laufzeit von 1, 2, 4, 6 oder 8 Minuten je Schritt wählen; die Zeit darüber wird in 30-Sekunden-Blöcken abgerechnet, jeder Block kostet eine Task.
Laufen eigene Workflows unbegrenzt?
Nein. Es entfällt die Abrechnung je Aufgabe, nicht die Physik. Durchsatz und Laufzeit hängen an dem Server, auf dem sie laufen, und die Grenzen der angebundenen APIs gelten weiterhin.
Ab wann rechnet sich der Wechsel?
Das hängt am Task-Volumen und an der Stufe, in der du liegst. Im Szenario oben steht der Break-even ausgerechnet daneben. Auf einer höheren Zapier-Stufe kommt er deutlich früher.
Rechne es mit deinem Volumen durch
Deine Task-Zahl und deine Laufzeit entscheiden, nicht unsere Annahme.
01
Gespräch, 30 Minuten
Wir gehen deine Ausgangslage durch und sagen ehrlich, ob sich ein Wechsel für dich rechnet.
02
Festpreisangebot
Innerhalb von fünf Werktagen, mit Umfang, Annahmen und dem, was ausdrücklich nicht enthalten ist.
03
Umsetzung und Übergabe
Zugriff auf das Repository ab Tag eins, Dokumentation am Ende, keine Pflicht zur Weiterbeauftragung.
Wie diese Zahlen zustande kommen
- Preisstand
- August 2026
- Grundlage
- Öffentlich veröffentlichte Listenpreise von Zapier sowie die auf dieser Seite genannten Annahmen zu Nutzerzahl, Volumen und Laufzeit.
- Nicht berücksichtigt
- Rabatte, Jahresvorauszahlung, Enterprise-Konditionen, Partnerkonditionen und länderspezifische Preise. Interne Personalkosten auf beiden Seiten sind nicht eingerechnet.
- Grenzen
- Anbieterpreise und Paketzuschnitte ändern sich. Die Rechnung ist ein Modell, kein Angebot und kein allgemeingültiger Marktpreis. Prüfe vor einer Entscheidung die aktuelle Preisliste des Anbieters und rechne mit deinen eigenen Zahlen.